Dein Selbstwertgefühl und der Eiswürfel

Foto: Christiane Kilian

Oder: Wirst Du durch Psychosomatik schuldig?

Wiedermal gibt mir ein Gespräch mit FreundInnen die Anregung zu einem Blogartikel. In Bezug auf meinen Paradiesbaum, zu dem ich ja gerade mein erstes Buch schreibe, ist der Alltag eine unerschöpfliche Themenquelle.

Es ging diesmal um den Körper, der nicht so funktioniert, wie es gewünscht ist und an dem schulmedizinisch kein Defizit festgestellt werden kann. Ich sagte, dass man ja auch mal psychosomatisch hinschauen könnte. Von meinen naturwissenschaftlich geprägten GesprächspartnerInnen wurde das sehr deutlich abgelehnt. Der Grund: Man fühle sich ja eh schon so mies, weil das nicht klappt, und wenn man dann noch psychosomatisch überlegen würde, dann käme noch deutlich die Botschaft dazu „Du bist selbst schuld an Deinem Elend!“.
Oh, puh! So hatte ich es noch nie betrachtet. Im Gegenteil.

Der psychosomatische Blick ist für mich der Fingerzeig, wo und wie ich mit Veränderung = Verbesserung ansetzen kann.

Ich dachte noch lange über das Gespräch nach und vor allem über den zentralen Punkt „Schuld“.
Ein großer Begriff, zu dem es gerade in der christlichen Religion lange Abhandlungen gibt.

Meine Haltung dazu ist klar: Ich denke, dass ich nur dann schuldig werden kann, wenn ich wider besseres Wissen handele. (Ja, das sieht die Straßenverkehrsordnung anders. Aber darauf will ich hier nicht eingehen.)

ForscherInnen haben herausgefunden, dass wir zu 95 % unbewusst leben. Nur 5 % geschieht bewusst. Es ist das Bild vom Eisberg, das immer wieder gerne zitiert wird. Und beim Essen im Restaurant, als uns die Weinschorle mit Eiswürfel serviert wurde, konnten wir sehen, dass dieses Bild vom Eisberg auch für den Eiswürfel gilt. Nur ein klitzekleiner Teil ist von oben in der Schorle zu sehen; das meiste befindet sich unter der Oberfläche.

Mein Körper sendet mir Signale aus dem Unbewussten heraus und gibt mir damit eine Chance, mir eines weiteren Teiles von mir bewusst zu werden.

Wie kann ich schuldig sein für etwas, was ich unbewusst tue, denke oder fühle?

Ich kann mich schuldig fühlen für alles Mögliche und Unmögliche und ich kann anderen die Schuld für mein Unglück in die Schuhe schieben. Aber meiner Ansicht nach BIN ich dann nicht automatisch und tatsächlich schuldig oder Schuld an dem, was passiert ist.

Und das Schuldig-Fühlen ist ein Teil im roten, rechten Ast meines Paradiesbaumes.

Wenn ich mich nämlich in meinem negativen Selbstbild bestätigen will, dann kann ich mich für alles in der Welt zuständig, verantwortlich und auch schuldig fühlen. Und wenn ich dann die Situation nicht ändern kann, dann fühle ich mich so richtig elend und unfähig.

Stärkt das dann mein Selbstwertgefühl? Natürlich nicht.

Mit dem Paradiesbaum erkläre ich Dir das menschliche Verhalten und auch unsere Gefühle, damit Du in die Lage versetzt wirst, Dein Leben bewusst zum Glücklich-sein, zum Paradies hin zu gestalten. Willst Du mehr dazu wissen? Dann klicke hier drauf und lies schon mal das Buch dazu, auch wenn es noch nicht gedruckt ist.

Ich kann mich aber stärken, indem ich ins Tun komme.

Das gibt mir das Gefühl, dass ich mein Leben in der Hand habe und dass ich etwas machen kann. Und das gibt mir Hoffnung. Hoffnung stärkt und lässt die Welt weniger grau erscheinen.
Meiner Ansicht nach bringt die Ablehnung der Psychosomatik keine Hoffnung und diese Ablehnung löst auch nicht die Probleme. Gerade bei scheinbar aussichtslosen Krankheiten führt das Aufgeben der Hoffnung ganz sicher schneller zum Tod (wenn es denn so schlimm ist).

Andersrum schenkt mir der psychosomatische Blick Handlungsoptionen.

Da gibt es dann nämlich plötzlich ganz viele Wege, die ich gehen kann. Ich stecke auf einmal nicht mehr in einer Sackgasse fest.

Wie kann ich nun aber Probleme und Schwierigkeiten lösen und den Heilungsweg für Krankheiten entdecken? Indem ich die eigentliche Ursache für die Probleme und auch für die Krankheiten oder für die Nicht-Funktion des Körpers finde.
Und wie finde ich die Ursache? Indem ich mir kreativ alles Mögliche ausdenke, mit anderen nach den potenziellen Ursachen forsche, Veränderungen ausprobiere und bei Misserfolg weiter suche und die nächsten Möglichkeiten teste. Und das alles so lange, bis die Ursache gefunden und das Problem durch die Verbesserung der Situation gelöst ist.
Zu Ursache-Suchen und Lösung-Ausprobieren gehören logischerweise auch unangenehme Dinge, denn es ist ja das wenigste im Leben wirklich einfach. Aber zu sagen: „Da will ich nicht hinschauen“ „Ich will nicht noch mehr negative Gefühle“, das löst sicherlich nichts.

Es hat alles seine Zeit und für meine GesprächspartnerInnen ist die Zeit dafür offensichtlich noch nicht reif. Aber sie wird noch kommen, hoffe ich, denn sonst ist es irgendwann zu spät.

Wenn Du neugierig auf meinen Paradiesbaum geworden bist und ihn jetzt schon lesen willst, auch wenn das Buch noch nicht im Handel ist, dann klicke hier drauf und lies das PDf des Buches.
Ich freue mich sehr, wenn Du dabei bist! Du kannst auch kommentieren und vielleicht fließen dann Deine Gedanken in das Buch mit ein?

Komm doch einfach mal ins Tun!

Herzlichst

Deine Christiane Kilian

1 Comment

  • Katja

    13. März 2018

    ♥️